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Yogaportrait von Christine im Yogaguide

Meditatives Yoga & Musik | YogaPortrait Christine Swoboda

Meditatives Yoga & Musik Yoga-Portrait Christine Swoboda

Mein Unterricht zeichnet sich durch die Freude zur achtsamen Bewegung, den lustvollen Umgang mit dem Körper aus, ergänzt mit Livemusik (Klavier, Bandoneon) entsteht daraus ein meditativer Flow, sagt Christine Swoboda im Yoga-Portrait auf yogaguide

Yoga Guide stellt Yoga-Lehrende vor, die ihren ganz persönlichen Yoga-Weg gehen. Es ist immer wieder spannend zu erfahren, welche Yoga-Stile sie unterrichten und warum Yoga üben wichtig ist. Heute im Yoga-Portrait: Yoga-Lehrerin, Architektin und Musikerin Christine Swoboda, die in ihrem Yoga-Unterricht auf ganz besondere Art und Weise Yoga und Musik verbindet.

Ihre besondere Liebe gilt dem meditativen Yin-Yoga. Sie begleitet dabei Übende mit Livemusik auf dem Klavier, mit dem Bandoneon oder Handpan in Dehnungen und Entspannungen. Die musikalische Palette reicht dabei von klassischer Musik bis hin zu den exotischen Klängen der Sansula. Durch die Fokussierung auf einzelne Asanas können die musikalischen Schwingungen optimal in Körper und Geist eindringen. Umgekehrt soll gerade auch die Musik dazu beitragen Yoga-Übungen zu intensivieren.

Wie kamst Du zu Yoga ?

Mit meiner Zwillingsschwester habe ich mit 17 Jahren zum Yogapraktizieren begonnen – irgendwie ist uns das Yoga-Buch „Yoga für Menschen von heute“ von André van Lysebeth in die Hände gefallen – und wir waren fasziniert. Wir lasen und übten jeden Tag in der Früh – Yoga-Kurse gab es damals noch nicht. Meine erste Übung war die wechselseitige Nasenatmung, die ich immer vor den aufregenden Klavier- und Orgelvorspielstunden praktizierte, in der Sicherheit, dass diese die Nervosität verbessern kann. Auch an der Shivananda Übungsreihe und den Effekten fanden wir großen Gefallen. Wir machten sicher nicht alles richtig und die Übungen wahrscheinlich auch zu extrem (auf diese Weise würde ich heute sicher nicht unterrichten!), aber es hat mich sehr geprägt und ich wusste schon damals, dass ich ohne Yoga nicht mehr kann und will.

YogaPortrait_ChristineSwoboda | yoga guide

Wer waren Deine Lehrerinnen oder Lehrer?
Nach langem Yoga-selbst-Erfahren mit meiner Zwillingsschwester Monika lernten wir beim Grazer „Urgestein“ des Yoga – bei Herbert Fuchs. Weiters praktizierte ich bei Maria Sintschnig die später das City Yoga Graz gründete, wo ich meine erste Ausbildung absolvierte. Es folgten mehrere andere Aus- und Weiterbildungen in verschiedenen Yoga-Stilen und Philosophien: so zB Markus Henning-Giess – Yin-Yoga-Therapie- & Meditations-Ausbildung, Dinah Rodrigues – Hormon-Yoga-Ausbildung, Sheila Falk – Aerial-Yoga-Ausbildung, Robert Steinbacher – Body Art, sowie Weiterbildungen bei Annette Söhnlein, Patrick Broome, Katchie Ananda und viele andere.

Warum und wann hast Du Dich entschieden Yoga-Lehrerin zu werden?
Ich würde es eher als einen Zu-Fall bezeichnen: vor allem die erste Yoga-Ausbildung habe ich „nur“ für mich gemacht, einfach um tiefer einzutauchen in die Yoga-Asanas, die Geschichte, Philosophie und vieles mehr – und um zusammen mit anderen Neues zu entdecken und zu erarbeiten.
Ich war damals schon 4-fache Mutter mit abgeschlossenem Architektur- & Musikstudium und habe mich vor allem mit meinen Kindern und der Musik (Klavierstunden und Organistin) beschäftigt. Ich bin dann gefragt worden, ob ich Interesse an einer Yoga-Ausbildung habe und ich sagte ganz spontan ja. Beim Probe-Unterrichten in der Ausbildung bzw. supplieren von Yoga-Einheiten habe ich bemerkt, wie schön, wohltuend und verbindend ich das Unterrichten empfinde. Auf einmal hat es mir nichts ausgemacht vor einer Gruppe zu stehen und sie auf gewisse Art und Weise zu „führen“ – das war eine Neuentdeckung für mich. Da dieses Empfinden auf Gegenseitigkeit beruhte, bin ich beim Unterrichten geblieben – mit viel Inspiration, Leidenschaft und neuen Ideen.
Wie ich dann auch mit viel Begeisterung das „fliegende“ Yoga begonnen hatte und dafür einen eigenen Raum suchte, war er einige Tage später auch schon da – er ist mir sozusagen „zugeflogen“. Und so war mein eigenes Yoga-Zentrum das Feel Free Yoga gebore

Welchen Yoga-Stil unterrichtest Du und wo sind Deine Schwerpunkte?
Mein Unterricht zeichnet sich durch die Freude zur achtsamen Bewegung und den lustvollen Umgang mit dem Körper aus. Mit Livemusik ergänzt entsteht daraus ein ganz meditativer Flow. „Mein“ geliebtes Yin-Yoga mit lang anhaltende Dehnungen führt nach innen und im Aerial Yoga (fliegendes Yoga) praktiziere ich auch zu ca. 70 Prozent Yin. Die Idee dahinter ist, dass das feine Tuch sich wie das Bindegewebe mit einem ausdehnt, atmet und einhüllt. Dann gibt es natürlich auch die Umkehr im fliegenden Yoga, mit den kleinen „Zirkusflows“ kann man Neues und Kreatives entdecken. Auch Flow- & Yin-Yoga, Hormonyoga, Business-Yoga, Yoga before work und Meditation leite ich gerne an.

Als vierfache Mutter liebe ich es einfühlsames Kinderyoga zu unterrichtet und ich realisiere auch verschiedene Bewegungs- und Musikprojekte mit Kindern und Jugendlichen.

Für mich ist die Devise: Möglichst wenig tun, möglichst viel gehen lassen, Yoga sozusagen als Innenschau und auch als Meditation über die verschiedenen Teile des Körpers. Das kann oft anstrengender sein als körperlich anspruchsvolle, schweißtreibende Asanas. Für mich ist es auch sehr schön, wenn die Stimmung im Raum ruhig, meditativ, fast ein wenig heilig wird – und die meisten Menschen nachher etwas glücklicher hinausgehen als sie hineingekommen sind….

Warum ist Yoga üben wichtig?
Gelassener werden, bei sich bleiben, sich immer wieder neu kennenlernen. In der Yoga-Praxis kann man sich gut mit sich und der Welt verbinden – ruhig und gleichzeitig kraftvoll werden.

Hast DYogaPortrait_ChristineSwoboda | yoga guideu ein Lieblingsmantra oder Lieblingszitat?
Mein Lieblingszitat
„Bewegung ist der Gesang des Körpers“ stammt von meiner Lehrerin Adelheid Ohlig.
Mich fasziniert die Vorstellung, dass die einzelnen Körperteile wie ein Orchester zusammenspielen – mal leise, sanft, langsam, dann wieder schnell, kraftvoll und impulsiv – und dass so die innere Musik in alle Schichten des Körpers fließen kann.

Welche Yoga-Position ist Deine Lieblings-Asana und wieso?
Früher habe ich an Orten, die mir besonders gefallen haben, einen Kopfstand gemacht – am Berg, in einer Stadt an einem schönen Platz, sozusagen als Begrüßung, und das war auch so meine Lieblingsübung, alles umzudrehen.
Ich finde den Kopfstand noch immer eine schöne Übung, aber DIE spezielle Lieblingsübung habe ich nicht, und wenn dann zeitweise. Derzeit finde ich das Rad (auch Brücke oder Urdhva Dhanurasana gesagt) zB sehr schön, weil es die gesamte Körpervorderseite dehnt und alle Chakren berührt. Dann wieder ist es Shavasana, die Totenhaltung – für die innere Stille.

Zur Person

Yoga-Portrait Christine Swoboda | Yoga GuideChristine Swoboda ist Yoga-Lehrerin in Graz. Nach ihrem Architekturstudium in Graz und dem Orgelstudium in Wien widmete sich Christine neben der Musik der intensiven Ausbildung in verschiedenen Yoga-Techniken. Yin-Yoga und Yin-Yoga-Therapie sowie Meditations-Ausbildung bei Markus Henning Giess. 500 Stunden Ausbildungen im City Yoga Graz, Hormon-Yoga nach Dinah Rodriguez, Aerial-Flow-Yoga-Ausbildung in Wien, Body-Art-Instructor in der Schweiz. Laufende Weiterbildungen: u.a. bei Patrick Broome, Bryon Kest, Joung-Ho Kim, Annette Söhnlein, Tara Judelle und Katchie Ananda. Christine hält auch gerne Yoga- & Meditations-Retreats – in den Bergen und am Land. Seit einigen Jahren bietet sie die Ausbildung zum Aerial-Yoga-Teacher „Aerial-Yoga | Yin & Yang“ an und zusammen mit Nada „Flowing-Yin“, eine Aus- bzw Weiterbildung für Flow, Yin & Nuad. Seit 2013 führt Sie mit dem Feelfree – Yoga und Musik, ihr eigenes Yoga-Studio im Herzen von Graz.
www.feelfreeyoga.at

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